"Nach einer Tumoroperation/Strahlentherapie im Kehlkopf- und Schlundbereich habe ich erhebliche Schluckprobleme, so dass ich über eine Sonde ernährt werde. Wer kann mir helfen?" |
| Es soll in solchen Fällen eine phoniatrische und eine röntgenologische Schluckdiagnostik erfolgen. Je nach Befund kann der Phoniater den Patienten beraten, mit welcher Art von Nahrung (Konsistenz, Temperatur, Geschmack), in welcher Körperhaltung er die ersten überwachten Schluckversuche durchführen kann. Eine medikamentöse Therapie zur Regeneration der Schleimhaut, abschwellende Maßnahmen, Inhalationen, Massagen, Lymphdrainage ergänzen die Therapie. Eine regelmäßige Schlucktherapie kann bei einer entsprechend ausgebildeten Logopädin, begleitend von ärztlichen endoskopischen Schluckfunktions-Kontollen ambulant durchgeführt werden. Eine intensive, ganzheitliche Schlucktherapie kann auch stationär, in Form von Anschlussheilbehandlung oder Rehabilitationsmaßnahmen in einer darauf spezialisierten Klinik (z.B. Bad Gögging) erfolgen. |
| Prof. Dr. med. habil. Dr .h.c. T. Hacki, Phoniatrie und Pädaudiologie, Univ.-HNO- Klinik Regensburg, Franz-Josef-Strauß-Allee 11, D-93053 Regensburg, Tel.: 0941-9449471, Fax: 0941-9449472. Oder: Rehabilitationsabteilung Phoniatrie, Klinikum Bad Gögging, Kaiser Augustus-Str. 9, D-93333 Bad Gögging, Tel.: 09445- 201-0 |
|
|
||
| Zurück |