Konsensus und Leitlinien (Download-Bereich)

Die Deutsche Gesellschaft für Phoniatrie und Pädaudiologie führt regelmäßig Konsensus-Konferenzen zu verschiedenen Themen durch. Die aktuell gültigen Stellungnahmen, Konsensus-Beschlüsse und Leitlinien finden Sie hier als PDF-Dateien.

Konsensus-Papiere in Abstimmung

Nachfolgend eine Auflistung neuer, noch in Abstimmung durch Gremien der Fachgesellschaften befindlicher Papiere, zur Kenntnisnahme für die Mitglieder der DGPP (und Gäste).

Eine Kontaktaufnahme zwecks Diskussion, fachlichem Austausch und zur Mitgestaltung ist erwünscht, entweder über die Autoren oder direkt mit dem Leitlinien-Koordinator der DGPP, Herrn Prof. Dr. Wolfgang Delb (Medizinische Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg, HNO-Klinik, Arbeitsgruppe Phoniatrie und Pädaudiologie, E-Mail: wolfgang(dot)delb(at)medma(dot)uni-heidelberg(dot)de).

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Leitlinie AVWS 389 kB 1133
Leitlinie AVWS als PDF
Leitlinie SES-1 526,8 kB 951
SES-Leitlinie, Teil 1
Leitlinie SES-2 80,1 kB 365
SES Leitlinie, Teil 2
Leitlinie SES-3 297,4 kB 326
SES Leitlinie, Teil 3

Konsensus und AWMF-Leitlinien

Die "Leitlinien" der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften sind systematisch entwickelte Hilfen für Ärzte zur Entscheidungsfindung in spezifischen Situationen. Sie beruhen auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen und in der Praxis bewährten Verfahren und sorgen für mehr Sicherheit in der Medizin, sollen aber auch ökonomische Aspekte berücksichtigen. Die "Leitlinien" sind für Ärzte rechtlich nicht bindend und haben daher weder haftungsbegründende noch haftungsbefreiende Wirkung.

zoom Hörstörungen

Aufgabenbereiche der Phoniatrie/Pädaudiologie und der "pädagogischen Audiologie" bei schwerhörigen Kindern

Aus konkreter Veranlassung haben am 9. Juli 1999 Vertreter des Berufsverbandes Deutscher Hörgeschädigtenpädagogen unter Federführung der Bundesvorsitzenden, Frau Hartmann-Börner, und Teilnahme von Prof. Ptok (Hannover) und Prof. Kruse (Göttingen) folgende Übereinstimmung bezüglich der Aufgabenbereiche der Phoniatrie/Pädaudiologie und der "pädagogischen Audiologie" (anstelle der unglücklichen Bezeichnung "Pädoaudiologie") getroffen. Die Vereinbarung wurde auf der Mitgliederversammlung 1999 der DGPP und des Berufsverbandes Phoniatrie und Pädaudiologie angenommen:
  1. Im Bereich der Förderung hörgeschädigter Kinder ist als Basis jeder weiterführenden Diagnostik und Förderung eine fachärztliche phoniatrisch-pädaudiologische Diagnostik notwendig.
  2. Die pädagogische Audiologie ist unerläßlich zur fördergeleiteten Verlaufs- und Kontrolldiagnostik als Grundlage einer qualitativ anspruchsvollen, den heutigen Chancen hörgeschädigter Kinder gerecht werdenden Hörgeschädigtenpädagogik. Dazu gehören alle subjektiven Hörprüfverfahren, Gehörgangsinspektion, Tympanometrie, In situ-Messungen (nur mit speziellem Ohrpaßstück), Kupplermessungen. Übereinstimmend wurde festgestellt, daß die Kooperation zwischen den Fachärzten und den Pädagogen ganz besonders in diesem Bereich zur Gewährleistung der Qualitätssicherung unabdingbar ist.
  3. Zur Problematik der auditiven Verarbeitungs- und/oder Wahrnehmungsstörungen (zentrale Hörstörungen) wurde festgestellt: Bei indizierter Fragestellung durch die Pädagogische Audiologie sind eine fachärztliche phoniatrisch-pädaudiologische Diagnostik und die Erstellung eines allgemeinen Entwicklungs- und Leistungsprofils notwendig.

Auditive Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörung (AVWS)

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Konsensus AVWS 266 kB 249
überarbeitete Version (Stand 2006)
S1-Leitlinie AVWS 635 kB 327
Stand 2005 (demnächst durch neue Leitlinie 2011 ersetzt)
AVWS-Fragebogen 81 kB 535
Anamnese-Fragebogen

Periphere Hörstörungen

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S2e-Leitlinie "Periphere Hörstörungen im Kindesalter" 205 kB 420
Kurzversion (Stand 2005)
S2e-Leitlinie "Periphere Hörstörungen im Kindesalter" 605 kB 497
Langversion (Stand 2005)
Hörgeräteversorgung bei Kindern 122 kB 315
Konsensus-Papier, Vers. 3.0 (2007)
Nachbetreuung apparativ versorgter Hörbehinderter 26 kB 154
BIAP-Empfehlung 06/5
Hörtraining nach TOMATIS und "Klangtherapie" 19 kB 260
Stellungnahme Sozialgericht 09/2011
Hörtraining nach TOMATIS und "Klangtherapie" 30 kB 245
Stellungnahme der DGPP, DGHNO KHC, ADANO und GNP
S2k-Leitlinie "Primäre angeborene Hypothyreose" 374 kB 316
Stand 11/2010

Universelles Neugeborenen-Hörsceening (UNHS)

Das Neugeborenen-Hörscreening führt nur in Verbindung mit einem konsequenten Nachverfolgen (Tracking) von kontrollbedürftigen Kindern zu einer frühen Diagnostik und Therapie und kann dadurch Folgeschäden vermeiden. Die Arbeitsgruppe Universelles Neugeborenen-Hörscreening (UNHS) der Deutschen Gesellschaft für Phoniatrie und Pädaudiologie (DGPP) empfiehlt deshalb die bundesweite Verwendung einer einheitlichen Screening-ID, wie sie von der Firma PATH medical zur Verfügung gestellt wird. Diese Screening-ID ist frei von personenbezogenen Daten und ermöglicht ein in der Praxis bewährtes und auch über Ländergrenzen hinaus wirksames Tracking. Die DGPP hat vertraglich vereinbart, dass im Fall einer Insolvenz der Firma PATH medical die Software des Zahlengenerators und die Nutzungsrechte an die DGPP fallen.

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Konsensus UNHS und Follow up in Deutschland 75,6 kB 259
Vers. 2.1 (Stand 20.09.2011)
Europäischer Konsensus zum Neugeborenen-Hörscreening 10,1 kB 160

zoom Sprech- und Sprachstörungen

Sprachentwicklungsstörung (SES)

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S1-Leitlinie SES 186 kB 488
Kurzfassung (gültig bis 01.09.2013)
S1-Leitlinie SES 404 kB 863
Langfassung (gültig bis 01.09.2013)

Poltern und Stottern

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S1-Leitlinie "Poltern" 569 kB 162
Stand 2005
S1-Leitlinie "Stottern" 611 kB 190
Stand 2005

Näseln und Gaumenspaltensprache

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S1-Leitlinie "Näseln, Gaumenspaltensprache" 582 kB 212
Stand 2005
LKG-Befunddokumentation 11 kB 178
Minimaldokumentation bei Patienten mit Lippen-, Kiefer- und/oder Gaumenspalten (LKGS)

zoom Stimmstörungen

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S1-Leitlinie "Stimmstörung" 44 kB 254
Stand 01/2011

Spasmodische Dysphonie

Ergebnisse der Konsensus-Podiums-Diskussion zur Therapie der spasmodischen Dysphonie mit Botulinum-Toxin Typ A vom 11. September 1998 bei der 15. wissenschaftlichen Jahrestagung der DGPP in Göttingen:
  1. Die Botuliunum-Toxin-Therapie ist sicher und effektiv in der Behandlung von Strabismus, Blepharospasmus, Spasmus hemifacialis, spasmodischer Dysphonie des Adduktor-Typs, Jaw-Closing, oromandibulärer und zervikaler Dystonie.
  2. Botulinum Toxin ist nicht kurativ bei chronisch-neuralen Störungen.
  3. Die Sicherheit der Botulinum-Toxin-Therapie während der Schwangerschaft, während des Stillens und bei chronischer Anwendung in der Kindheit ist unbekannt.
  4. Langzeiteffekte chronischer Therapie mit Botulinum-Toxin sind noch unbekannt.
  5. Botulinum-Toxin-Therapie sollten durch Ärzte mit geeignetem Instrumentarium angewandt werden.
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“Off-label-use“ von Botulinum-Toxinen 100 kB 177
Konsensusentwurf der ad-hoc-Kommission der DGPP, Abstimmung auf der Jahrestagung 2003 am 11.9.2003 in Rostock

Voice Handicap Index (VHI)

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VHI Konsensfassung deutsch 9 kB 561
30-Item-Version
VHI-Testanleitung 127 kB 297
VHI-12i-Fragebogen 44 kB 225
verkürzte 12-Item-Version
VHI-12i-Klassifizierung 33 kB 256
Klassifikation der Werte des VHI-12i nach Schweregraden
VHI-12i-Handanweisung 80 kB 204
ehemals Stimmstörungsindex (SSI)